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Förderung

Förderung des Strukturwandels

Im sachsen-anhaltischen Braunkohlerevier werden zur Bewältigung des Strukturwandels unter anderem Projekte im Förderbereich Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung unterstützt. Bewilligungsbehörde ist die Investitionsbank Sachsen-Anhalt auf der Grundlage der Förderrichtlinie vom 2.12.2021.

Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Domplatz 12, 39104 Magdeburg
E-Mail: info(at)ib-lsa.de
Beratung im Förderberatungszentrum der Investitionsbank
Kostenlose Hotline 0800/56 007 57.

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Ressourceneffizienz Einzelfallförderung

Die Förderung erfolgt über den Just Transition Fund (JTF) in Höhe von max. 22,8 Mio. Euro.

Im Fokus der Förderung steht der Strukturwandel infolge des Kohleausstiegs im Mitteldeutschen Revier. Antragsberichtigt ist ein Unternehmen mit Hauptsitz oder einer Außenstelle in den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Anhalt-Bitterfeld, im Burgendlandkreis, im Saalekreis und der Stadt Halle (Saale).

Gefördert wird eine investive Maßnahme (Errichtung einer Demonstrationsanlage) zur Einsparung von treibhauswirksamen Gasen durch innovative Rückgewinnung von Wertstoffen, insbesondere Phosphor, aus kommunalen Klärschlammaschen und Rückführung in den Wirtschaftskreislauf.

Die Auswahl erfolgt auf Grundlage folgender Auswahlkriterien:

  1. Eignung des Antragsstellers
  2. Qualität des Projektkonzeptes
  3. Ressourceneffizienzpotential des Vorhabens

Forschungsförderung zum Einsatz von Ersatzbaustoffen

Mineralische Abfälle und insbesondere Bauabfälle sind der mengenmäßig größte Abfallstrom. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Verbesserung der Nachhaltigkeit sowie Stärkung der urbanen grünen Infrastruktur durch Einsatz von Ersatzbaustoffen in Kunststoff-Bewehrten-Erde-Konstruktionen – Recycle KBE“ wurde von der Hochschule Magdeburg-Stendal die Machbarkeit des Einsatzes von Ersatzbaustoffen in bautechnischen Lösungen untersucht. Ziel ist, Primärrohstoffe in Bauwerken durch sekundäre Materialien wie Schlacken, Recyclingbeton oder Gleisschotter auszutauschen und ihre bautechnische Eignung zu testen. Auch Begrünungsversuche wurden durchgeführt und verschiedene Arten von Pflanzenbewuchs hinsichtlich ihrer klimaverbessernden Wirkung erprobt. Ergebnisse des Projekts, das aus Landesmitteln unterstützt wurde, können hier eingesehen werden.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Projektförderungen der DBU u.a. zu Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung bei der Gestaltung von Konsumgütern oder im Baubereich sowie für Ressourceneffizienz: Informationen sind hier zu finden.

Projekte der Abfallentsorgung im Kommunalen Klimaschutz

Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der Initiative "Kommunaler Klimaschutz" auch Projekte der Abfallentsorgung.

Nach der Kommunalrichtlinie sind u.a.zuwendungsfähig:

  • Potenzialstudien für Siedlungsabfalldeponien (einschließlich angemessener Ausgaben für Untersuchungen am Deponiekörper), aber auch
  • investive Maßnahmen zur verbesserten Erfassung und Optimierung der Verwertung von Garten-, Grün- und Bioabfällen sowie
  • zur Reduktion von Treibhaus-Gasemissionen in stillgelegten Siedlungsabfalldeponien

Es sind auch Technologien zur optimierten Erfassung von Deponiegasen in Siedlungsabfalldeponien förderfähig. Höhere Förderquoten gelten für Projekte einer erfolgreichen Strukturentwicklung in den Braunkohlerevieren.

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EU-Programm LIFE Umwelt und Klimapolitik

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Interreg - Förderung europäischer territorialer Zusammenarbeit

u.a. für Innovationen in eine klimaneutrale und kreislauforientierte Wirtschaft

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oder Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit z.B. für regionale Ansätze in der Kreislaufwirtschaft

 

EU-CCRI-Initiative zur Unterstützung von Städten und Regionen bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft auf lokaler Ebene

EU-Förderung von Projekten zur Erprobung neuer Lösungen für umweltfreundlichere Städte u.a. für die Bereitstellung innovativer Infrastrukturlösungen in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, Klima und biologische Vielfalt: Bewerbung bis zum 4. Oktober 2023 möglich

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