Menu
menu

Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“

Das neue Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“ unterstützt Investitionen privater und öffentlicher Unternehmen in die intelligente Kopplung der Energiesektoren Strom, Gas und Wärme. Im Kern geht es darum, Strom aus erneuerbaren Energien verstärkt für die Produktion von grünem Wasserstoff oder die Bereitstellung von Wärme zu nutzen.

Das neue Förderprogramm zur Sektorenkopplung umfasst zwei Bausteine: Einer wird aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) finanziert, der andere aus dem „Fonds für einen gerechten Übergang“ („Just Transition Fund“, kurz „JTF“). Der JTF unterstützt Gebiete, die am stärksten vom Übergang zur Klimaneutralität der Europäischen Union bis 2050 betroffen sind. Dazu gehört die Strukturwandelregion „Mitteldeutsches Revier Sachsen-Anhalt“ mit den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Anhalt-Bitterfeld, dem Burgenlandkreis, dem Saalekreis und der Stadt Halle (Saale).

EFRE-Baustein: Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung

Förderziel ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen wie etwa CO2 in Haushalt, Gewerbe, Industrie und Verkehr in Sachsen-Anhalt zu senken – durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer statt fossiler Energieträger und die Senkung des Energieverbrauchs. Im Mittelpunkt stehen Investitionen von Unternehmen in Technologien und Anlagen, um grünen Strom aus Wind, Sonne & Co. in Form von Wärme oder Gas für Haushalte, Verkehr sowie Gewerbe und Industrie nutzbar zu machen. Das können etwa „Power-to-Gas“-Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff oder „Power-to-Heat“-Anlagen zur Wärmeerzeugung aus Strom sein.

Unternehmen können Förderanträge bis zum 5. April 2024 bei der „Investitionsbank Sachsen-Anhalt“ einreichen. Ausgewählt werden die zu unterstützenden Vorhaben dann nach Kriterien wie etwa dem Volumen der eingesparten Treibhausgas-Emissionen, der Fördereffizienz oder der Unternehmensgröße. Es sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Investitionen in Klimaneutralität unterstützt werden.

Vorläufige Fassungen:

Fördergegenstand

Gefördert werden investive Maßnahmen, die der Übertragung von erneuerbar erzeugtem Strom in die Energiesektoren Wärme und Gas dienen. Erneuerbare Energien sollen auf diese Weise in den Verbrauchssektoren Haushalt, Gewerbe, Industrie und Verkehr zum Zwecke der Senkung von Treibhausgasemissionen verfügbar gemacht und deren Nutzung ermöglicht werden.

Förderfähige Bereiche sind insbesondere:

a)    Power-to-Gas-Anlagen (Wasserstofferzeugung) einschließlich der erforderlichen peripheren Anlagentechnik, der erforderlichen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen zur Auf-stellung der Anlage sowie der erforderlichen Medienanschlüsse und
b)    Power-to-Heat-Anlagen (Wärme aus Strom) einschließlich der erforderlichen peripheren Anlagentechnik, der erforderlichen Hoch- und Tiefbaumaßnahmen zur Aufstellung der Anlage sowie der erforderlichen Medienanschlüsse.

In Kombination mit dem förderfähigen Bereich a) sind Anlagen zum Transport, zur stationären Speicherung und der unternehmensinternen Nutzung von grünem Wasserstoff förderfähig.

Zugangsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen sowie sonstige juristische Personen.

Die Zugangsvoraussetzung ergeben sich aus:

  • der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung auf Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung und
  • der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung auf Grundlage der De-minimis-Verordnung.

Auswahlkriterien

Die Vorhabenauswahl erfolgt auf der Grundlage folgender Auswahlkriterien:

  • Beitrag des Vorhabens zur Minderung der Treibhausgasemissionen,
  • Fördereffizienz,
  • Unternehmensklasse und Unternehmensgröße,
  • Umsetzungsdauer der Vorhaben und
  • Klimaverträglichkeit

Weitere Informationen: Projektauswahlkriterien zur Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung

Einzureichende Unterlagen

  • Die Unterlagen sind bei der Bewilligungsstelle, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Domplatz 12, 39104 Magdeburg einzureichen.
  • Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“.

Beginn und Ende des Antragsverfahrens

Anträge können ab sofort bis spätestens zum 5. April 2024 eingereicht werden.

Für die Auswahlrunde zur Verfügung stehendes Budget

Für diesen Förderaufruf steht ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro zur Bewilligung zur Verfügung.

Nach oben

JTF-Baustein: Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung – „Grüner Wasserstoff“

Im Fokus der Förderung steht der Strukturwandel infolge des Kohleausstiegs im Mitteldeutschen Revier. Antragsberechtigt sind daher Unternehmen mit Hauptsitz oder einer Außenstelle in den Landkreisen Mansfeld-Südharz und Anhalt-Bitterfeld, im Burgenlandkreis, im Saalekreis und der Stadt Halle (Saale). Ziel ist die klimaneutrale Transformation der dort bislang fossil geprägten Rohstoff- und Energieversorgung der Industrie. Unterstützt werden Investitionen in Anlagen zu Produktion, stationärer Speicherung, Transport und Verteilung von grünem Wasserstoff, der dann entweder zur Erzeugung von Prozesswärme oder als Rohstoff für die Herstellung von Folgeprodukten wie Ammoniak und Methanol genutzt wird. Unternehmen können Förderanträge bis zum 9. Februar 2024 bei der „Investitionsbank Sachsen-Anhalt“ einreichen. Zentrale Kriterien für die Auswahl der Vorhaben sind neben der Kapazität für Produktion und Transport auch die Abnehmerstruktur und die Fördereffizienz.

Vorläufige Fassung:

Fördergegenstand

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Erzeugung, zur Speicherung, zum Transport und zur Verteilung von aus erneuerbaren Energiequellen produzierten grünen Wasserstoff, welche die Bereitstellung grünen Wasserstoffs als Prozesswärme sowie als Rohstoff für Folgeprodukte (zum Beispiel Ammoniak und Methanol) ermöglichen.

Förderfähige Bereiche sind insbesondere:

a)    Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff,
b)    Anlagen zur stationären Speicherung von Wasserstoff oder
c)    Neubau von Wasserstoffleitungen und -netzen zur Anbindung der Wasserstofferzeugungsanlagen sowie der gewerblichen und industriellen Verbraucher sowie Umwidmung von bestehenden Erdgasleitungen.

Zugangsvoraussetzungen

Antragsberechtigt sind private und öffentliche Unternehmen mit ihrem Hauptsitz oder einer Außenstelle im Mitteldeutschen Revier im Land Sachsen-Anhalt.

Die Zugangsvoraussetzung ergeben sich aus der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung auf Grundlage der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung.

Auswahlkriterien

Die Vorhabenauswahl erfolgt auf der Grundlage folgender Auswahlkriterien:

  • Produktionskapazität/Transportkapazität,
  • Abnehmerstruktur,
  • Fördereffizienz und
  • Klimaverträglichkeit

Weitere Informationen: Projektauswahlkriterien zur Förderung von Maßnahmen der Sektorenkopplung – „Grüner Wasserstoff“

Einzureichende Unterlagen

  • Die Unterlagen sind bei der Bewilligungsstelle, der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Domplatz 12, 39104 Magdeburg einzureichen.
  • Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter Diese und weitere Informationen erhalten Sie unter Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“.

Beginn und Ende des Antragsverfahrens

Anträge können ab sofort bis spätestens zum 9. Februar 2024 eingereicht werden.

Für die Auswahlrunde zur Verfügung stehendes Budget

Für diesen Förderaufruf steht ein Gesamtvolumen von 65 Millionen Euro zur Bewilligung zur Verfügung.

Nach oben

Abteilung Energie, Nachhaltigkeit, Strukturwandel

Ministerium für Wissenschaft, Energie, 
Klimaschutz und Umwelt
 des Landes Sachsen-Anhalt 
Leipziger Straße 58 
39112 Magdeburg 

Telefon: +49 391 567-1611 
E-Mail: VzAL3(at)mwu.sachsen-anhalt.de

Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“

Das neue Förderprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFTSENERGIEN“ unterstützt Investitionen privater und öffentlicher Unternehmen in die intelligente Kopplung der Energiesektoren Strom, Gas und Wärme. Im Kern geht es darum, Strom aus erneuerbaren Energien verstärkt für die Produktion von grünem Wasserstoff oder die Bereitstellung von Wärme zu nutzen.

Links