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Hugo-​Junkers-Preis 2023: Uni­ver­si­tä­ten Mag­de­burg und Halle räu­men ab / Wil­ling­mann: „Sachsen-​Anhalt setzt auf In­no­va­ti­on“

Mi­nis­ter ver­leiht höchst­do­tier­ten In­no­va­ti­ons­preis des Lan­des

Die Uni­ver­si­tä­ten Mag­de­burg und Halle sind die gro­ßen Ge­win­ner im Wett­be­werb um den dies­jäh­ri­gen „Hugo-​Junkers-Preis“. In drei von vier Ka­te­go­rien stel­len sie die Erst­plat­zier­ten, hinzu kom­men wei­te­re zwei­te und drit­te Plät­ze. Den Sieg in der Son­der­ka­te­go­rie „Energie-​ und Um­welt­for­schung“ si­chert sich ein jun­ges Photovoltaik-​Unternehmen aus Ka­bel­s­ke­tal (Saa­le­kreis).

Wis­sen­schafts­mi­nis­ter Prof. Dr. Armin Wil­ling­mann hat die Sie­ge­rin­nen und Sie­ger heute in Kö­then (Land­kreis Anhalt-​Bitterfeld) aus­ge­zeich­net und Preis­gel­der in Höhe von ins­ge­samt 80.000 Euro ver­ge­ben. Er sagt: „Sachsen-​Anhalt setzt auf In­no­va­ti­on. Der Hugo-​Junkers-Preis zeigt ein­drucks­voll, dass in un­se­rem Land kluge Köpfe aus Wis­sen­schaft, In­dus­trie und Hand­werk mit tol­len Ideen Zu­kunft ge­stal­ten. Diese Vor­rei­ter und Mög­lich­ma­cher hät­ten si­cher auch den Des­sau­er Luft­fahrt­pio­nier Hugo Jun­kers be­geis­tert. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir diese Men­schen und ihre star­ken Leis­tun­gen mit dem In­no­va­ti­ons­preis aus La­bo­ren und Büros ins ver­dien­te Ram­pen­licht holen.“

Der „Hugo-​Junkers-Preis“ wurde in vier Ka­te­go­rien ver­ge­ben – von der Grund­la­gen­for­schung über die an­ge­wand­te For­schung bis hin zu in­no­va­ti­ven Pro­duk­ten, Dienst­leis­tun­gen und Ge­schäfts­mo­del­len und dem dies­jäh­ri­gen Son­der­preis für Pro­jek­te der Energie-​ und Um­welt­for­schung. Die hoch­ka­rä­tig be­setz­te Jury um die Vor­sit­zen­de Prof. Dr. Julia Ar­ling­haus, Lei­te­rin des Fraunhofer-​Instituts für Fa­brik­be­trieb und -​automatisierung IFF Mag­de­burg, hatte dabei die Qual der Wahl und konn­te aus ins­ge­samt 60 Be­wer­bun­gen drei Erst­plat­zier­te für jede der vier Ka­te­go­rien wäh­len. Ent­schei­dend dafür war neben dem hohen In­no­va­ti­ons­grad auch die öko­lo­gi­sche und so­zia­le Re­le­vanz der krea­ti­ven Pro­duk­te, weg­wei­sen­den For­schungs­pro­jek­te und in­no­va­ti­ven Ge­schäfts­ideen „made in Sachsen-​Anhalt“.

Fotos von der Preis­ver­lei­hung ste­hen ab Don­ners­tag, 8. Juni, 13 Uhr, hier zum Down­load be­reit: https://lsaurl.de/HJP23Fotos.  

Die Sie­ger­pro­jek­te in der Über­sicht:

Ka­te­go­rie „In­no­va­tivs­te Vor­ha­ben der Grund­la­gen­for­schung“

  • Platz 1 (10.000 Euro): Hy­dro­gel­for­men­de Na­no­fa­sern – eine neue Op­ti­on für die Arz­nei­mit­tel­the­ra­pie am Auge;
    Martin-​Luther-Universität Halle-​Wittenberg – In­sti­tut für Phar­ma­zie / Kli­nik und Po­li­kli­nik für Au­gen­heil­kun­de

    Au­gen­trop­fen und -​salben hat wohl jeder schon mal ge­nutzt. Das Pro­blem: Die darin ent­hal­te­nen Wirk­stof­fe wer­den oft­mals schlecht auf­ge­nom­men oder schnell ab­ge­baut. Die Lö­sung kommt aus Halle: Dort wur­den neu­ar­ti­ge elek­tro­ge­spon­ne­ne Vlie­se ent­wi­ckelt, die sich nach Ver­ab­rei­chung am Auge schnell auf­lö­sen und dabei ein Hy­dro­gel aus­bil­den, wo­durch Wirk­stof­fe län­ger am Auge wir­ken kön­nen und zudem voll­stän­dig in die Trä­nen­flüs­sig­keit auf­ge­nom­men wer­den. Dies sorgt für eine ef­fi­zi­en­te­re The­ra­pie und we­ni­ger Be­hand­lun­gen. Wei­te­re Vor­tei­le im Ver­gleich zu bis­he­ri­gen Au­gen­trop­fen oder -​salben sind eine ver­bes­ser­te La­ger­fä­hig­keit und Ver­träg­lich­keit.
  • Platz 2 (7.000 Euro): Neu­ar­ti­ge bio­kom­pa­ti­ble Ta-​Nb-Ti Mul­ti­kom­po­nen­ten­le­gie­rung mit an­ti­bak­te­ri­el­len Ei­gen­schaf­ten für den Ein­satz in bio­me­di­zi­ni­schen An­wen­dun­gen;
    Otto-​von-Guericke-Universität Mag­de­burg – Lehr­stuhl für Hoch­tem­pe­ra­tur­werk­stof­fe/Ex­pe­ri­men­tel­le Or­tho­pä­die

    Durch er­höh­te Le­bens­er­war­tung und die wach­sen­de Zahl von Im­plan­ta­tio­nen steigt auch der Be­darf an be­son­ders halt­ba­ren und ver­träg­li­chen Werk­stof­fen für Im­plan­ta­te. Im Pro­jekt wurde eine neu­ar­ti­ge Mul­ti­kom­po­nen­ten­le­gie­rung ent­wi­ckelt, die an­ti­bak­te­ri­el­les Ver­hal­ten mit her­aus­ra­gen­den bio­me­cha­ni­schen Ei­gen­schaf­ten ver­bin­det.
  • Platz 3 (3.000 Euro): En­do­ge­ne Re­tro­vi­ren als Ziel­struk­tu­ren für neue The­ra­pien gegen neu­ro­lo­gi­sche Er­kran­kun­gen;
    Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Halle (Saale) – Uni­ver­si­täts­kli­nik und Po­li­kli­nik für Neu­ro­lo­gie – Uni­ver­si­täts­kli­nik für Päd­ia­trie I / Fraunhofer-​Institut für Zell­the­ra­pie und Im­mu­no­lo­gie IZI

    Ziel des Pro­jek­tes sind neue The­ra­pie­an­sät­ze für neu­ro­lo­gi­sche Krank­hei­ten wie etwa Mul­ti­ple Skle­ro­se. Dafür wurde un­ter­sucht, in­wie­fern hu­ma­ne en­do­ge­ne Re­tro­vi­ren (HERV) für die Ent­wick­lung der­ar­ti­ger Krank­hei­ten ver­ant­wort­lich sein kön­nen. Bei HERV han­delt es sich um Viren, die ihre Erb­infor­ma­ti­on im Laufe der Evo­lu­ti­on in das mensch­li­che Erb­gut in­te­griert haben.


Ka­te­go­rie „In­no­va­tivs­te Pro­jek­te der an­ge­wand­ten For­schung“

  • Platz 1 (10.000 Euro): µRIGS – Mi­cro­po­si­tio­ning Ro­bo­tics for Image-​Guided Sur­gery;
    Otto-​von-Guericke-Universität Mag­de­burg – For­schungs­cam­pus STI­MU­LA­TE

    Das welt­weit neu­ar­ti­ge Sys­tem “µRIGS” un­ter­stützt OP-​Teams bei minimal-​invasiven, bild­ge­führ­ten Ope­ra­tio­nen. Ent­wi­ckelt wurde eine in­no­va­ti­ve Ein­rich­tung, mit der sich me­di­zi­ni­sche Spe­zi­al­werk­zeu­ge in einem Ma­gnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phen (MRT) re­la­tiv zu einem Pa­ti­en­ten oder einer Pa­ti­en­tin po­si­tio­nie­ren lässt. Durch die kom­pak­te Bau­wei­se, den Teil­au­to­ma­tis­mus und die Fern­steue­rung las­sen sich pa­ti­en­ten­scho­nen­de minimal-​invasive Ein­grif­fe trotz der be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­se im schma­len MRT-​Tunnel deut­lich bes­ser um­set­zen. Das pa­ten­tier­te “µRIGS”-​System ge­winnt durch die zu­neh­men­de Zahl von Krebs­er­kran­kun­gen zu­sätz­lich an Be­deu­tung.
  • Platz 2 (7.000 Euro): Pro-​Kran-Assist: In­tel­li­gen­ter Pro­zess­be­ob­ach­ter für die Kran­au­to­ma­ti­sie­rung;
    Kran­bau Kö­then GmbH / Fraunhofer-​Institut für Fa­brik­be­trieb und -​automatisierung IFF

    Der neu ent­wi­ckel­te, laser-​basierte 3D-​Kran-Assistent un­ter­stützt den Kran­füh­rer be­rüh­rungs­los und ver­schleiß­frei beim Auf­neh­men und Ab­set­zen von Las­ten. Das Sys­tem er­zeugt mit­tels Ka­me­ras ein drei­di­men­sio­na­les Ab­bild vom Ar­beits­raum des Krans und zeigt die Er­geb­nis­se in einem VR-​Modell auf dem Mo­ni­tor an.
  • Platz 3 (3.000 Euro): In-​Situ Elec­tri­cal Ana­ly­ser – Hoch­auf­lö­sen­des Ana­ly­se­tool für Halb­lei­ter­tech­no­lo­gien;
    point elec­tro­nic GmbH (Halle (Saale)) / CEA-​Leti, Mi­na­tec (Gre­no­ble)

    Halb­lei­ter sind nicht nur Basis für tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt, son­dern wer­den auch immer klei­ner. Die an­hal­ten­de Mi­nia­tu­ri­sie­rung führt aber dazu, dass sich Feh­ler schwe­rer fin­den las­sen. Das Pro­jekt er­mög­licht jetzt welt­weit erst­mals die elek­tri­sche Fehler-​Analyse von Halb­lei­tern auf Sub-​Nanometer-Niveau – durch die Nut­zung ex­trem leis­tungs­star­ker Trans­mis­si­ons­elek­tro­nen­mi­kro­sko­pe. Um­ge­rech­net könn­te man so vom Mond aus prü­fen, wel­che Lampe auf dem Markt­platz in Halle ein­ge­schal­tet ist.


Ka­te­go­rie „In­no­va­tivs­te Pro­duk­te, Dienst­leis­tun­gen und Ge­schäfts­mo­del­le“

  • Platz 1 (10.000 Euro): Ein­fa­che und ska­lier­ba­re Syn­the­se von plan­zen­ba­sier­tem Cho­le­s­te­rol in GMP-​Qualität;
    Otto-​von-Guericke-Universität Mag­de­burg – Fa­kul­tät für Verfahrens-​ und Sys­tem­tech­nik – In­sti­tut für Che­mie

    Ein we­sent­li­cher Be­stand­teil mo­der­ner mRNA-​Impfstoffe ist Cho­le­s­te­rol, wel­ches ak­tu­ell in­dus­tri­ell v.a. aus tie­ri­schen Quel­len er­zeugt wird. Dank der Uni­ver­si­tät Mag­de­burg könn­te sich das än­dern: Che­mi­ker haben ein in­no­va­ti­ves Ver­fah­ren zur Syn­the­se von phar­ma­zeu­ti­schem Cho­le­s­te­rol auf Grund­la­ge pflanz­li­cher Roh­stof­fe ent­wi­ckelt. Dies er­mög­licht die Her­stel­lung gro­ßer Men­gen Cho­le­s­te­rol, die für eine in­dus­tri­el­le Pro­duk­ti­on von mRNA-​Impfstoffen be­nö­tigt wer­den. In Ko­ope­ra­ti­on mit einem Phar­ma­un­ter­neh­men wurde die La­borsyn­the­se zum in­dus­tri­el­len Pro­zess er­wei­tert sowie das fer­ti­ge Pro­dukt be­reits welt­weit ver­mark­tet und ver­trie­ben.
     
  • Platz 2 (7.000 Euro): Der di­gi­ta­le Stu­die­ren­den­aus­weis;
    Un­i­Now GmbH (Mag­de­burg)

    Der di­gi­ta­le Stu­die­ren­den­aus­weis macht Hoch­schu­len und Stu­die­ren­den das Leben leich­ter. Er kann di­rekt über die App „Un­i­Now“ auf­ge­ru­fen wer­den, bil­det Daten wie Name, Ge­burts­da­tum, Ma­tri­kel­num­mer und Gül­tig­keit ab und dockt dabei an das Campus-​Management-System der Hoch­schu­le an. Der Aus­weis ist mo­du­lar er­wei­ter­bar, res­sour­cen­scho­nend, fäl­schungs­si­cher, bar­rie­re­frei be­dien­bar und da­ten­schutz­kon­form.
     
  • Platz 3 (3.000 Euro): Ma­xi­ma­le Halt­bar­keit und Na­tür­lich­keit für aro­ma­ti­sier­tes Was­ser;
    DIE FRI­SCHEMA­NU­FAK­TUR GmbH (Halle (Saale))

    In pri­va­ten Haus­hal­ten ist „In­fu­sed Water“ be­reits ein Trend: Ein­fach Kräu­ter und Obst­stü­cke ins Was­ser, fer­tig ist das er­fri­schen­de Ge­tränk – ohne Zu­satz von Zu­cker und künst­li­chen Aro­men sowie mit we­ni­gen Ka­lo­rien. In den Ein­zel­han­del hat es der Trend aber bis­her noch nicht ge­schafft – vor allem auf­grund einer auf­wen­di­gen Her­stel­lung und der zu ge­rin­gen Halt­bar­keit. Diese Pro­ble­me sind jetzt ge­löst: Das Start­up aus Halle hat ein ein­zig­ar­ti­ges und pa­ten­tier­tes Her­stel­lungs­ver­fah­ren ent­wi­ckelt, durch wel­ches „In­fu­sed Water“ bis zu 16 Wo­chen halt­bar ist und daher ab so­fort auch in Su­per­märk­ten, Flug­hä­fen oder Bä­cke­rei­ket­ten ver­kauft wird.

 

Son­der­preis „In­no­va­tivs­te Pro­jek­te aus dem Be­reich Energie-​ und Um­welt­for­schung“

  • Platz 1 (10.000 Euro): LECO – hoch­durch­satz­fä­hi­ges Equip­ment zur Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung von So­lar­zel­len;
    CE Cell En­gi­nee­ring GmbH (Ka­bel­s­ke­tal)

    Das Un­ter­neh­men hat ein Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, um die Leis­tungs­fä­hig­keit kris­tal­li­ner Silizium-​Solarzellen zu stei­gern: LECO (Laser En­han­ced Con­tact Op­ti­miza­ti­on) ver­bes­sert Metall-​Halbleiter-Kontakte und er­mög­licht so eine hö­he­re Zell­ef­fi­zi­enz bei über­schau­ba­ren Kos­ten. Die Wirk­sam­keit des Ver­fah­rens wurde von Photovoltaik-​Instituten be­stä­tigt und wird be­reits in der Her­stel­lung von So­lar­zel­len ge­nutzt.
     
  • Platz 2 (7.000 Euro): Re­cy­cling­ver­fah­ren für kris­tal­li­ne So­lar­mo­du­le;
    SOLAR MA­TE­RI­ALS GmbH (Mag­de­burg)

    Das in­no­va­ti­ve Re­cy­cling­ver­fah­ren schließt den Roh­stoff­kreis­lauf der Pho­to­vol­ta­ik und ver­bes­sert so Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz und CO2-​Bilanz von So­lar­mo­du­len. Das Be­son­de­re: Das Ver­fah­ren ist das erste welt­weit, mit dem sich sämt­li­che Roh­stof­fe zu­rück­ge­win­nen las­sen: von Glas über Alu­mi­ni­um und Kunst­stof­fen bis hin zu Si­li­zi­um, Kup­fer und Sil­ber.
     
  • Platz 3 (3.000 Euro): Na­no­lo­pe Puf­fer­spei­cher zur Spei­che­rung von über­schüs­si­ger Wärme;
    Martin-​Luther-Universität Halle-​Wittenberg – In­sti­tut für Che­mie

    Das neu ent­wi­ckel­te Ma­te­ri­al „Na­no­lo­pe“ kann deut­lich mehr En­er­gie spei­chern als her­kömm­li­che Bau­ma­te­ria­li­en wie Beton oder Gips. Der Clou ist die Ver­bin­dung von einem Ma­te­ri­al, das durch den Pha­sen­wech­sel von fest zu flüs­sig viel En­er­gie spei­chert, und einer fes­ten po­rö­sen Trä­ger­ma­trix, wo­durch er ma­kro­sko­pisch ein Fest­kör­per bleibt. Auf Basis von „Na­no­lo­pe“ wurde be­reits ein neu­ar­ti­ger Warm­was­ser­spei­cher ent­wi­ckelt, mit dem sich über­schüs­si­ge Wärme bzw. Strom für meh­re­re Mo­na­te spei­chern las­sen.


Für Up­dates und Bli­cke hin­ter die Ku­lis­sen des Wett­be­werbs gibt es eine Fo­kus­sei­te auf Lin­ke­dIn: https://www.lin­ke­din.com/show­ca­se/hugo-​junkers-preis-für-forschung-und-innovation.

Ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen zu in­ter­es­san­ten The­men aus Wis­sen­schaft, En­er­gie, Kli­ma­schutz und Um­welt gibt es auch auf den Social-​Media-Kanälen des Mi­nis­te­ri­ums bei Face­book, In­sta­gram, Lin­ke­dIn, Mas­t­o­don und Twit­ter.

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