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Willingmann würdigt Nachwuchskräfte im Sanitätsdienst der Bundeswehr

Stellvertretender Ministerpräsident bei zentraler Leutnantsbeförderung

Mit der Beförderung zum Leutnant haben am heutigen Mittwoch in Naumburg zahlreiche Sanitätsoffiziersanwärterinnen und -anwärter der Bundeswehr einen wichtigen Meilenstein ihrer militärischen Laufbahn erreicht. Sachsen-Anhalts stellvertretender Ministerpräsident Prof. Dr. Armin Willingmann gratulierte den künftigen Offizieren des Sanitätsdienstes und würdigte ihren Beitrag im Dienst der Bundeswehr.

„Mit der Beförderung zum Leutnant übernehmen die jungen Offizierinnen und Offiziere nicht nur einen neuen Dienstgrad, sondern auch eine besondere Verantwortung für ihre Soldatinnen und Soldaten sowie für unser Gemeinwesen“, betonte Willingmann. „Gerade in einer Zeit wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen braucht unser Land Menschen, die fachliche Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und ein klares Wertefundament miteinander verbinden. Dafür verdienen die Angehörigen des Sanitätsdienstes unseren Respekt und unsere Anerkennung.“

Der Minister verwies im Weiteren auf die besondere Rolle des Sanitätsdienstes innerhalb der Streitkräfte. Dessen Aufgabe sei weit mehr als die medizinische Versorgung von Soldatinnen und Soldaten. „Der Sanitätsdienst trägt entscheidend dazu bei, die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr dauerhaft sicherzustellen. Vorsorge, Prävention, Behandlung und Rehabilitation stärken die Resilienz unserer Streitkräfte und damit auch die Sicherheit unseres Landes“, erklärte Willingmann.

Angesichts des fortdauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie weiterer internationaler Krisen sei die Bedeutung der Bundeswehr in den vergangenen Jahren deutlich sichtbar geworden. Gleichzeitig wachse die Bedeutung eines leistungsfähigen Gesundheitswesens als Teil der kritischen Infrastruktur. „Krankenhäuser, medizinische Versorgungseinrichtungen und digitale Gesundheitssysteme müssen heute nicht nur medizinischen Anforderungen gerecht werden, sondern auch gegen Krisen, Cyberangriffe und andere Bedrohungen geschützt sein. Sicherheit und Gesundheit gehören untrennbar zusammen“, betonte der Minister weiter.

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