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Willingmann überreicht Förderung über rund 8 Millionen Euro an Universitätsmedizin Halle

Land stärkt mit Corona-Sondervermögen Krisenresilienz des Uniklinikums

Kräftige Finanzspritze für die Universitätsmedizin in Halle (Saale): Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat heute gleich sechs Förderbescheide im Gesamtvolumen von rund acht Millionen Euro an das Uniklinikum überreicht. Mit der finanziellen Unterstützung aus dem Corona-Sondervermögen des Landes können insgesamt sechs medizinische Großgeräte beschafft werden. Im Mittelpunkt steht dabei ein Laborsystem, das mithilfe von Robotik, Förderbändern und KI vollautomatisiert rund um die Uhr medizinische Proben analysieren kann. Ziel: die Krisenresilienz stärken und die Versorgung von Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern.

Minister Willingmann, der auch dem Aufsichtsrat des Uniklinikums Halle vorsitzt, sagte: „An das tapfere Schneiderlein reiche ich heute zwar nicht ganz heran – aber sechs auf einen Streich sind für die Unimedizin Halle trotzdem ein Volltreffer. Mit der umfangreichen finanziellen Förderung aus dem Corona-Sondervermögen investieren wir gezielt in die Leistungsfähigkeit und Krisenresilienz des Gesundheitssystems im Land. Moderne Geräte sind die Basis dafür, dass Patientinnen und Patienten an der Universitätsmedizin Halle auch künftig auf höchstem Niveau behandelt werden können. Wir investieren damit in die Gesundheit der Menschen in Sachsen-Anhalt.“

Neben dem vollautomatisierten Laborsystem, dessen Anschaffung mit knapp 3,9 Millionen Euro unterstützt wird, können dank der Förderung aus dem Corona-Sondervermögen weitere Großgeräte beschafft werden, die in den jeweiligen medizinischen Fachbereichen für präzisere Diagnosen, schonendere Behandlungen und letztlich bessere Überlebenschancen für Patientinnen und Patienten sorgen werden:

  • ein Dental-MRT für die Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie, das klinikübergreifend auch für verschiedene Bereiche des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde künftig neue Diagnosemöglichkeiten bieten soll,
  • zwei neue Herz-Lungen-Maschinen sowie verschiedene ECMO-Geräte für die Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie,
  • ein mobil nutzbares robotisches Bildgebungsgerät für die Universitätsklinik und Poliklinik für Neurochirurgie,
  • ein Hochdurchsatzscanner für das Institut für Pathologie.

Der Ärztliche Direktor und Vorsitzende des Klinikumsvorstands des Universitätsklinikums Halle (Saale), Dr. Matthias Janda, betonte die medizinische Bedeutung der Neuanschaffungen: „Die verschiedenen Geräte sind kein Selbstzweck. Sie helfen, Leben zu retten, verkürzen Diagnosezeiten und eröffnen unseren Ärztinnen und Ärzten neue therapeutische Möglichkeiten. Ob die ECMO-Versorgung bei schwerem Lungenversagen, die hochspezialisierte neurochirurgische Behandlung oder die beschleunigte Labordiagnostik: Jedes dieser Geräte trägt unmittelbar dazu bei, dass wir unseren Patientinnen und Patienten eine bestmögliche Medizin bieten können.“

Kontakt

Ministerium für Wissenschaft,
Energie, Klimaschutz und Umwelt

des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 1950
E-Mail: pr(at)mwu.sachsen-anhalt.de

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