Fachleute sind sich sicher: Der fortschreitende Klimawandel wird auch in Sachsen-Anhalt zu mehr Wetterextremen führen. Wenn Starkregen und Hochwasser zunehmen, rückt auch die Vorsorge noch stärker in den Fokus. Um das Land bestmöglich gegen künftige Überflutungen zu wappnen, investiert das Umweltministerium konsequent in den Hochwasserschutz. Minister Prof. Dr. Armin Willingmann wirbt darüber hinaus für die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarschäden in Deutschland. Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion werden zentrale Fragen zum Thema diskutiert.
Die vom Umweltministerium organisierte Veranstaltung „Wetterextreme – wer trägt das Risiko“ kann vor Ort oder online über einen Livestream verfolgt werden. Neben Minister Willingmann haben ihre Teilnahme zugesagt:
- Anja Käfer-Rohrbach, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (DGV)
- Stephen Rehmke Vorstandssprecher Bund der Versicherten (BdV)
- Tobias Fuchs, Vorstand Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes (DWD)
- Prof. Dr. Holger Schüttrumpf, Professor für Wasserbau und Wasserwirtschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH)
Mit Blick auf die Veranstaltung betont Willingmann: „Elementarschäden sind nicht länger nur ein Thema für Eigenheimbesitzer mit Elbblick. Gerade Starkregen kann überall auftreten und auch fernab von hochwassergefährdeten Regionen Straßen und Keller überfluten. Um das steigende Risiko vor der eigenen Haustür zu überschaubaren Kosten abzusichern, braucht es eine solidarische und zugleich bezahlbare Pflichtversicherung.“
Wann: Freitag, 13. Februar 2026, 10 Uhr
Wo: Gesellschaftshaus Magdeburg
Schönebecker Straße 129, 39104 Magdeburg

