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Staatssekretär Eichner weiht zwei Deiche im Landkreis Börde offiziell ein

Sanierung und Neubau auf 11,3 Kilometern // 19,7 Mio. Euro investiert

Starkes Zeichen für einen verbesserten Hochwasserschutz im Landkreis Börde: Umweltstaatssekretär Dr. Steffen Eichner hat heute auf der Westseite der Elbe gleich zwei Deiche offiziell eingeweiht. Neben dem Elbdeich im Bereich Heinrichsberg-Rogätz ist nun auch der Deich in Loitsche soweit fertiggestellt, dass Hochwassersicherheit besteht. Mit dem bereits 2016 sanierten Abschnitt von Glindenberg nach Heinrichsberg sowie dem nördlich von Rogätz ebenfalls sanierten Treueldeich wurden in den Neubau und die Modernisierung der Deiche auf einer Gesamtlänge von 11,3 Kilometern nördlich der Landeshauptstadt Magdeburg etwa 19,7 Millionen Euro investiert.

Eichner sagte: „Unser ambitioniertes Programm zur Stärkung des Hochwasserschutzes im Land trägt Früchte. Ich freue mich, dass wir heute weitere umfangreiche Investitionen zum Schutz der Menschen im Landkreis Börde offiziell einweihen können. Dadurch sind die anliegenden Ortschaften und ihre Bewohner in Zukunft bestmöglich vor extremen Hochwassern geschützt. Ich danke allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und Unterstützung.“

Der bestehende Elbedeich vom Wolmirstedter Ortsteil Glindenberg in nördlicher Richtung bis nach Heinrichsberg wurde auf einer Länge von rund 4,4 Kilometern um 0,7 bis 1,3 Metern erhöht; Kostenpunkt: 6,8 Millionen Euro. Ab Heinrichsberg bis zur Einmündung der Ohre ist der sanierte Deich auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern nun 0,8 bis 1,1 Meter höher als bisher; dafür sind rund 5,2 Millionen Euro investiert worden. Der neu errichtete Ohredeich in der Ortslage Loitsche hat eine Länge von rund 1,4 Kilometern; in den Kosten von rund 4,2 Millionen Euro sind auch zwei Siele für den Seegraben sowie eine Vorrichtung für ein mobiles Schöpfwerk zur Binnenentwässerung im Hochwasserfall enthalten. Durch den knapp 2,7 Kilometer langen Treueldeich wird der Bereich von Rogätz bis nach Tangerhütte vor Hochwasser geschützt; in die Sanierung sind rund 3,5 Millionen Euro investiert worden. 

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