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Umweltminister unterzeichnen UNESCO-Antrag für den Drömling

Die Minister Prof. Dr. Armin Willingmann für Sachsen-Anhalt und Olaf Lies für Niedersachsen haben am (heutigen) Donnerstag im Rahmen der Umweltministerkonferenz die letzten noch fehlenden Unterschriften unter den Antrag auf Anerkennung des Drömlings als länderübergreifendes UNESCO-Biosphärenreservat gesetzt. In der Region hatte Biosphärenreservatsleiter Fred Braumann die zahlreichen Unterschriften der beteiligten Kommunen bereits eingeholt. Nun soll der Antrag schnell auf den Weg gehen. Mit der Entscheidung der UNESCO ist im kommenden Jahr zu rechnen. Mit der Umsetzung der im Antrag aufgezeigten Projektideen werde allerdings nicht auf die Entscheidung über den Antrag gewartet, sondern bereits losgelegt. Viele Projekte, darunter die Entwicklung der Marke „Drömlingsrind“ sind bereits etabliert, die eingebunden Akteure haben vielfältige weitere Ideen für eine naturverträgliche und nachhaltige Produktion und Wertschöpfung in der Region.

Die Umweltminister Willingmann und Lies zeigten sich daher hoch erfreut angesichts der Zusammenarbeit beider Länder im Drömling: „Der Drömling ist eine einzigartige Kulturlandschaft, ein Kleinod am Grünen Band, das alle Beteiligten in der gemeinsamen Aufgabe eint, den hohen Naturwert zu bewahren und die Region nachhaltig zu entwickeln. Dieser Antrag hat daher eine ganz besondere Bedeutung für unsere beiden Bundesländer und die grenzübergreifende Zusammenarbeit.“

Der Schutz und die Entwicklung des Drömling als einzigartige Niederungs- und Niedermoorlandschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze wird seit vielen Jahren gemeinsam von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen vorangetrieben. Mit den 2012 abgeschlossenen Naturschutzgroßprojekten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurde für den Naturschutz bereits viel erreicht. Im Zentrum der künftigen Bestrebungen stehen die ganzheitliche Erhaltung und Entwicklung des Gebietes mit seinen landschaftlichen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Werten und Funktionen sowie die Förderung nachhaltiger Nutzungen, regionaler Wertschöpfungsketten und die tragfähige Entwicklung des Gebietes in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. Der Drömling kann zukünftig – im Sinne einer Markenbildung – für Projekte und Initiativen zum Biodiversitäts- und Klimaschutz stehen. Für beides hat der Naturraum ein besonderes Potenzial. Mit der Verwaltungsvereinbarung der Länder Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist die Grundlage für die gemeinsame Biosphärenreservatsverwaltung gelegt, die diesen Prozess für das länderübergreifende Gebiet weiter voranbringen soll.

Kontakt

Ministerium für Ministerium für Wissenschaft,
Energie, Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 1950
E-Mail: pr(at)mwu.sachsen-anhalt.de

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RT @bundesrat: #Bundesrat debattiert Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien mit @a_pinkwart @WirtschaftN

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Zur Unterstützung des Imkerverbands #SachsenAnhalt hat das Umweltministerium auch in diesem Jahr 10.000 Euro eingeplant. In Sachsen-Anhalt gibt es rund 3.200 Imkerinnen und #Imker . Zudem sind 26.350 Bienenvölker registriert.

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Zum heutigen Welt-Bienen-Tag besucht Umwelt-Staatssekretär Dr. Steffen Eichner den #Bienen-Lehrgarten #Nebra im #Burgenlandkreis . „Wer Menschen für die große Bedeutung der Bienen sensibilisiert, trägt letztlich auch zu deren Schutz bei“, betonte Eichner. https://t.co/YoWDYIJCZS https://t.co/wuhjzieRfd

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RT @RobertWJahn1: Wie cool ist das denn? Unser Nachhaltigkeitsprojekt „RegProKlima“ der @OVGUpresse wurde aus 240 Projekten für den Bundesp…

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Staatssekretär Dr. Steffen Eichner hat in #Sangerhausen zwei Bescheide über 1,5 Millionen Euro an den Wasserverband „Südharz“ überreicht. Damit soll die Trinkwasserversorgung in der Region um #Ro ßla und in #Kelbra für 3.500 Menschen verbessert werden. https://t.co/NZxqMnodAH https://t.co/38sahNrIZN

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Wir gratulieren ganz herzlich, wünschen ein allzeit gutes Händchen und freuen uns auf eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit! https://t.co/le8Dr5wSA0

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Willingmann eröffnete heute mit seinem Statement den Thementag "Wölfe in #SachsenAnhalt ", den das Landesamt für Umweltschutz in #Halle ausrichtet. Im Fokus steht dort das Monitoring, die Situation bei Nutztierrissen sowie die Vorstellung von #Herdenschutz-Ma ßnahmen.

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„Auch für den #Wolf im #Jagdrecht würde eine ganzjährige Schonzeit gelten; eine Bejagung wäre also ebenso wenig möglich wie zusätzliche Entnahmen", betonte @WillingmannA. Auffällige Wölfe könnten im Notfall heute schon nach Naturschutzrecht entnommen werden.

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Der Bestand an Wölfen hat sich in #SachsenAnhalt stabilisiert, die Zahl der Übergriffe auf Nutztiere sinkt. Umweltminister @WillingmannA lehnt insoweit auch die Aufnahme des Wolfs in Jagdrecht ab und setzt weiter auf Aufklärung und Prävention. https://t.co/iLUOjvoLrn https://t.co/5egW5oJPPh

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„Ich gehe davon aus, dass #SachsenAnhalt bis 2026 mindestens 1,8 Prozent der Landesfläche für #Windenergie sichern muss – und dies auch kann. Bis 2034 wird der Anteil dann auf etwa 2,2 Prozent steigen“, erklärte Willingmann.