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Nach erfolgreicher Wiederwahl beginnt zweite Amtszeit am 1. Oktober

Willingmann ernennt Prof. Bettina Erzgräber zur Rektorin der Kunsthochschule Halle

Nach erfolgreicher Wiederwahl beginnt zweite Amtszeit am 1. Oktober

Kontinuität an der Kunsthochschule Halle: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat am heutigen Mittwoch Prof. Bettina Erzgräber zur Rektorin ernannt. Die 62-Jährige startet am 1. Oktober in ihre zweite, ebenfalls vierjährige Amtszeit. Sie hat die Leitung der Hochschule seit 2022 inne und war Mitte Juni 2026 vom Akademischen Senat wiedergewählt worden. Erzgräber ist seit 2015 Professorin für Zeichnen und bildnerisches Gestalten an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und war von 2017 bis 2022 zusätzlich Dekanin des Fachbereichs Design.

Minister Willingmann betonte: „Ich freue mich, dass die Kunsthochschule Halle auch in den kommenden Jahren von Bettina Erzgräber geleitet wird. Sie hat in den vergangenen vier Jahren wichtige Impulse zur weiteren Entwicklung der BURG gesetzt und kann die von ihr angestoßenen Veränderungen nun weiter begleiten. Dazu zählt neben der Erarbeitung des Hochschulentwicklungsplans sowie der Stärkung der Forschungsstrukturen in den Bereichen Kunst und Design vor allem der Neubau für den Campus Kunst. Dass dieses für die Zukunft der Kunsthochschule wichtige Projekt jetzt umgesetzt werden kann, ist auch der großen Beharrlichkeit der alten und neuen Rektorin zu verdanken.“

Prof. Bettina Erzgräber wurde 1964 in Saarbrücken geboren und studierte von 1983 bis 1991 Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Stuttgart sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo sie von 1991 bis 1993 ein Postgraduiertenstudium der Freien Bildhauerei anschloss.

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurde 1915 gegründet und gehört heute mit mehr als 1.100 Studierenden in 20 Studiengängen der Fachbereiche Kunst und Design zu den größten Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Die BURG verfügt über hervorragend ausgestattete Ateliers und Werkstätten sowie in beiden Fachrichtungen über das Promotionsrecht.