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Stellv. Ministerpräsident bei Eröffnung des Tesvolt-Logistikzentrums

Willingmann: Energiewende bringt für Sachsen-Anhalt Jobs und Wachstum

Stellv. Ministerpräsident bei Eröffnung des Tesvolt-Logistikzentrums

Die Energiewende geht bei weitem nicht nur mit dem Zubau von Windkraft- und Solaranlagen in Sachsen-Anhalt einher. Es entstehen auch neue Arbeitsplätze und zusätzliches Wirtschaftswachstum, wie das Unternehmen Tesvolt aus der Lutherstadt Wittenberg unter Beweis stellt. Am Freitag hat der führende deutsche Anbieter innovativer Batteriespeichersysteme im Beisein des stellvertretenden Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Energieminister Prof. Dr. Armin Willingmann, sein neues Logistik- und Technologiezentrum am Unternehmenssitz eingeweiht.

„Tesvolt steht beispielhaft für unternehmerischen Erfolg ‚made in Sachsen-Anhalt‘“, betonte Willingmann. „Mit der Eröffnung des neuen Logistik- und Technologiezentrums hat das Unternehmen nicht nur einen weiteren Meilenstein in seiner Entwicklung erreicht. Tesvolt zeigt beispielhaft auf, welche wirtschaftlichen Chancen die Energiewende für Unternehmen bietet und wie mit mutigen Investitionen neue Arbeitsplätze bei uns im Lande geschaffen und Wachstum generiert werden kann. Sachsen-Anhalt ist bereits Vorreiterland beim Ausbau der Erneuerbaren. In den kommenden Jahren geht es umso mehr darum, die Stromnetze zukunftsfest zu machen. Tesvolt kann hier und weit über unsere Landesgrenzen hinaus als Anbieter von Batteriespeicherlösungen eine wichtige Rolle einnehmen und dazu beitragen, dass Strom für Haushalte, Gewerbe und Industrie bezahlbar bleibt.“

Der Neubau am Hauptsitz in Wittenberg umfasst nach Angaben des Unternehmens eine Gesamtnutzfläche von über 6.500 Quadratmetern und wurde vom Land Sachsen-Anhalt mit rund fünf Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) gefördert. Am Standort entstehen damit schrittweise Kapazitäten für bis zu 110 hochqualifizierte Arbeitsplätze, aufgeteilt in 68 Arbeitsplätze im Bereich der Batteriespeicher-Systemintegration sowie 42 moderne Büroarbeitsplätze.

„Dieses neue High-Tech-Zentrum ist auch unser langfristiges Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt“, erklärte Simon Schandert, CEO und Mitgründer der Tesvolt AG. „Mit dieser Investition schaffen wir moderne Arbeitsplätze und ein innovatives Umfeld, das Fachkräfte nach Wittenberg zieht.“

Herzstück des neuen Zentrums ist ein 72 Meter langes, 18 Meter breites und 27 Meter hohes vollautomatisiertes Hochregallager mit 4.500 Palettenstellplätzen. Es ist speziell auf die Sicherheitsanforderungen bei der Lagerung von Batterien und Gefahrstoffen ausgelegt. Die deutlich größeren Lagerkapazitäten ermöglichen es dem Unternehmen, Materialien vorausschauend vorzuhalten und damit auch bei Störungen auf den internationalen Märkten kurze Lieferzeiten sicherzustellen. Im neuen Gebäudekomplex bündelt Tesvolt außerdem die Endfertigung und Software-Veredelung seiner Batteriespeichersysteme. Das Werk ist im Zweischichtbetrieb auf eine Kapazität von bis zu vier Gigawattstunden pro Jahr ausgelegt, das entspricht der Fertigstellung von bis zu 80.000 industriellen Speichersystemen jährlich.