Umweltministerium unterstützt landesweite Aktionswoche
Eichner würdigt Woche der Nachhaltigkeit als wichtigen Beitrag zur Umweltbildung
Nachhaltigkeit bedeutet, heute so zu handeln, dass auch kommende Generationen gute Lebensbedingungen vorfinden – und sie beginnt oft direkt vor der eigenen Haustür. Wie das ganz praktisch aussehen kann, haben Schülerinnen und Schüler in Aschersleben in dieser Woche erlebt und selbst gestaltet. Bei der Abschlussveranstaltung der vierten Nachhaltigkeitswoche im Bestehornhaus hat Umwelt-Staatssekretär Dr. Eichner am heutigen Freitag das Engagement der beteiligten Schulen und Akteure gewürdigt.
„Nachhaltigkeit wird dann besonders wirksam, wenn sie nicht nur ein abstrakter Begriff bleibt, sondern im Alltag erlebbar wird“, betonte Eichner. „Genau das gelingt in Aschersleben auf beeindruckende Weise. Kinder und Jugendliche können hier selbst ausprobieren, Ideen entwickeln und erfahren, dass sie etwas bewegen können. Solche Angebote sind ein wichtiger Beitrag zur Umweltbildung und zum Klimaschutz.“
Eine Woche lang haben sich Schülerinnen und Schüler aus Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und Förderschulen mit Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung beschäftigt. Unter dem Motto „Meine Schule macht…“ brachten die Schulen eigene Projektideen ein. Auf der großen Bühne im Bestehornhaus präsentierten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis sechs heute die Ergebnisse, die während der Woche entstanden sind.
Der Schwerpunkt der diesjährigen Nachhaltigkeitswoche in Aschersleben lag auf dem Nachhaltigkeitsziel 13 der Vereinten Nationen: Maßnahmen zum Klimaschutz. Die insgesamt 17 Sustainable Development Goals (SDGs) sind Teil der Agenda 2030, die die Vereinten Nationen 2015 beschlossen haben. Die Aschersleber Nachhaltigkeitswoche übersetzt diese globalen Ziele in konkrete Erfahrungen vor Ort und macht sie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene greifbar.
Koordiniert wird die Aktionswoche von der Aschersleber Kulturanstalt und dem Verschönerungsverein Aschersleben. Die Nachhaltigkeitswochen haben sich dabei als festes Format zur Vermittlung, Vernetzung und Aktivierung nachhaltiger Themen etabliert und werden vom Umweltministerium Sachsen-Anhalt in den fünf Planungsregionen des Landes (Altmark, Magdeburg, Harz, Anhalt-Bitterfeld-Wittenberg und Halle) mit je 25.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, Wissen zu vermitteln, zum Mitmachen anzuregen und zu zeigen, dass nachhaltige Entwicklung viele Bereiche des täglichen Lebens betrifft.
