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Energiepolitik

Nachhaltige Energiepolitik

Sachsen-Anhalt als ein traditionelles Energie-Land steht beispielgebend für den Übergang von der traditionellen Energiewirtschaft hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien. Die Grundlage des energiepolitischen Handelns bildet eine zeitgemäße Balance zwischen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit und der Klimaschutz stellt dabei die größte Herausforderung dar.

Das Land Sachsen-Anhalt steht daher für eine nachhaltige Energiepolitik.

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Energiewende erfolgreich gestalten

Sachsen-Anhalt bekennt sich ausdrücklich zur Energiewende und unterstützt deren erfolgreiche Fortentwicklung im Land. Die Energiewende kann nur mit größtmöglicher Flexibilität und einem sektorenübergreifenden Ansatz im Strom-, Wärme-und Verkehrsbereichs erfolgreich gestaltet werden.


Das Land Sachsen-Anhalt wird auch weiterhin seine Vorreiterrolle beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, als tragende Säule der künftigen Energieversorgung, behaupten.

Die energetische Nutzung des fossilen Energieträgers Kohle, als ein historischer Energielieferant für die Stromerzeugung der Großkraftwerke wird in Sachsen-Anhalt angesichts der Klimaziele spätestens mit der Auskohlung des Tagebaus Profen auslaufen. Das bedeutet: keine neuen Tagebaue und keine neuen Kohlekraftwerke - so hat es die Landesregierung im Koalitionsvertrag verankert.

Der energiewendebedingte Wandel in der Energieerzeugung stellt das gesamte Energieversorgungssystem vor große Herausforderungen, denn Versorgungssicherheit und Systemstabilität müssen auch weiterhin sichergestellt werden. Auf Bundesebene setzt sich das Land Sachsen-Anhalt daher für verlässliche Rahmenbedingungen der Energiewende ein und beteiligt sich aktiv an deren Mitgestaltung.

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Energiebilanz Sachsen-Anhalt

Die nachfolgende Grafik stellt die zuletzt vom Statistischen Landesamt Sachsen-Anhalt veröffentlichte Energiebilanz von Sachsen-Anhalt als Sankey-Diagramm dar und dient der Veranschaulichung der energiewirtschaftlichen Zusammenhänge im Land. Die dazugehörigen Rohdaten finden Sie auf der Website des Statistischen Landesamts

Die Energiebilanz des Landes umfasst die Bereitstellung von Energie im Form von importierten oder vor Ort erzeugten Primärenergieträgern („Primärenergieaufkommen“), die weitere Umwandlung, bspw. in Kraftwerken und Raffinerien, sowie die Exporte von Energieträgern („Lieferungen“) und den Endenergieverbrauch des Landes aufgeteilt in Energieträger und Verbrauchssektoren.

Der Primärenergieverbrauch wird von der Mineralölnutzung dominiert, wobei erkenntlich ist, dass nur ein kleiner Teil der Raffinerieprodukte vor Ort verbraucht und der größte Anteil außerhalb von Sachsen-Anhalt genutzt wird.

Erneuerbare Energie wird zum größten Teil in Strom umgewandelt und trägt bereits heute zu knapp 60 % zum Stromverbrauch in Sachsen-Anhalt bei. In Punkto Anteil erneuerbarer Energien am Strom- und Endenergieverbrauch liegt Sachsen-Anhalt damit deutschlandweit auf einem der Spitzenplätze. Erneuerbare Energie wird darüber hinaus in Form von Biomasse und Strom auch über die Landesgrenzen hinweg weitertransportiert.

Braunkohle wird zum größten Teil in Kraftwerken eingesetzt, um Strom und Wärme bereitzustellen. Der Einsatz wird im Rahmen des Braunkohleausstiegs in Zukunft allerdings weiter abnehmen.

Erdgas macht den größten Anteil am Endenergieverbrauch aus, was vor allem an dem hohen industriellen Energiebedarf im Sektor „Bergbau und verarbeitendes Gewerbe“ liegt. Große Mengen an Mineralölprodukten und Erdgas werden darüber hinaus auch stofflich in der Chemieindustrie eingesetzt („nichtenergetischer Verbrauch“).

Der Blick auf die Energiebilanz macht deutlich, dass weitere Fortschritte im Bereich erneuerbare Energiebereitstellung und Energieeffizienz erfolgen müssen, um die langfristigen klimapolitischen Zielstellungen zu erreichen und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Dazu zählen u. a. die weitere Flächenausweisung für Windenergie, die Vereinfachung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Sicherung von entsprechenden Fachkräften.

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Bürgerbeteiligung fördern

Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt. Damit sie gelingt, müssen alle mit anpacken. Dabei treffen sehr unterschiedliche Ansichten, Interessen und Standpunkte aufeinander. Gemeinsam müssen wir im Dialog und in Zusammenarbeit miteinander nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen entwickeln. Der Erhalt der Akteursvielfalt auch im Sinne der Bürgerbeteiligung ist für das Land Sachsen-Anhalt daher von besonderer Bedeutung.

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Wertschöpfungspotentiale im Land aktivieren

Zukünftig muss es auch verstärkt darum gehen, die mit der Energiewende verbundenen, neuen Wertschöpfungspotentiale im Land aktiv zu nutzen. Die Energiewende ist eine regionale Chance für Sachsen-Anhalt, diese Wertschöpfungspotenziale zu nutzen sowie Wissenstransfer zur regenerativen Energieversorgung als vielversprechende Geschäftsmodelle zu etablieren.

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Landesenergieagentur – wichtiger Partner der Energiewende

Ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Energiewende ist die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA). Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 entwickelt sich die LENA als Ansprechpartner für Energieeffizienz, Klima-und Ressourcenschutz und eine nachhaltige Energieversorgung sowie für die  Bürgerenergie ständig weiter.

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Referat Energiewende, Energietechnologie, Energieeffizienz

Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

E-Mail: Energie32(at)mwu.sachsen-anhalt.de 

 

 

FAQ: Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen in Sachsen-Anhalt

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Förderung von Photovoltaik-Dachanlagen in Sachsen-Anhalt erhalten Sie in unserem FAQ.

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