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Willingmann zeichnet Klimaschutzprojekte aus

Salzlandkreis gewinnt den "KlimaContest Kommunal 2021" mit 30.000 Euro

Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat im Rahmen des 15. Treffens des Landesnetzwerks "Energie & Kommune" in Magdeburg die drei besten Projektideen des kommunalen Klimaschutzwettbewerbs "KlimaContest Kommunal 2021" ausgezeichnet. Das beste Klimaschutzprojekt hatte der Salzlandkreis eingereicht.

"Immer mehr Menschen und auch Kommunen denken darüber nach, wie sie ihren Beitrag zum Klimaschutz und auch zum Klimawandel leisten können. 13 besonders für den Klimaschutz engagierte Kommunen haben im Zuge des KlimaContest Kommunal 2021 Projektskizzen eingereicht. Sie zeigen mit Ihren einzelnen Projekten, dass sich bereits viele unterschiedliche kommunale Akteure bei uns in Sachsen-Anhalt intensiv mit den Themen Klimaschutz sowie Klimawandel beschäftigen. Dafür möchte ich Ihnen danken. Alle diese Maßnahmen sind ganz wesentlich für die Erreichung der Klimaziele. Der Klimaschutz stellt für Kommunen eine große Chance dar. Gleichzeitig ist er eine Notwendigkeit, denn Kommunen sind besonders vom Klimawandel betroffen: Ob im Katastrophenschutz, in der Hochwasserbekämpfung, der Trinkwasserversorgung oder der Beseitigung von Sturmschäden - es sind vor allem Kommunen, die mit den Folgen zu kämpfen haben," betonte Willingmann.

Minister Willingmann und Dirk Trappe, Prokurist der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA), übergaben am Dienstag einen symbolischen Scheck über 30.000 Euro Siegprämie sowie eine Urkunde an den Fachdienstleister für Kreis- und Wirtschaftsentwicklung und Tourismus, Tilo Wechselberger.

Salzlandkreis nutzt Prämie für Machbarkeitsstudie des Wasserstoff-Einsatzes im ÖPNV

Der Salzlandkreis möchte mit dem Gewinn in Höhe von 30.000 Euro eine vertiefte Untersuchung der vorhandenen und noch zu schaffenden Rahmenbedingungen für die Anschaffung und den Einsatz von Nutzfahrzeugen und Bussen auf Wasserstoffbasis durchführen. Neben der Anschaffung mehrerer Wasserstoff-Linienbussen plant der Landkreis auch den Einsatz von Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeugen.

Mücheln plant Pilotprojekt zur Energiegewinnung aus Grünabfällen

Zweiter im "KlimaContest Kommunal 2021" wurde die Stadt Mücheln (Geiseltal). Sie plant ein Pilotprojekt zur Entwicklung einer mobilen Aufbereitung von biologischen Abfällen aus der Flächenbewirtschaftung (Grünschnitt, Baum- und Strauchschnitt, etc.) als Energieträger. Damit sollen sowohl Kosten und Emissionen für den Transport der Abfälle vermindert als auch die entstehenden Pellets als Energieträger genutzt werden. Im Rahmen des Projektes soll eine Pilotanlage entwickelt und betrieben werden. Der Ansatz ist besonders auf andere ländliche Kommunen übertragbar und kann einen Beitrag zur Lösung sowohl abfallwirtschaftlicher- als auch energetischer Herausforderungen leisten.

Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra möchte Geothermie-Projekt umsetzen

Den 3. Platz belegte die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra: In drei Verwaltungsgebäuden soll Geothermie als neue Wärmeversorgungsquelle erschlossen werden. Als Wärmequelle sollen hierfür wasserführende Stollensysteme genutzt werden, die als Überreste aus der mehr als 800-jährigen Kupferbergbaugeschichte der Region vorhanden sind. Die Nutzung solcher unterirdischen Wärmequellen ist weitestgehend modellhaft, eine Machbarkeitsstudie soll für die nötige Planungssicherheit sorgen. Die Entwicklung eines Pilotprojekts soll eine reproduzierbare Beispielwirkung entfalten, da die Nutzung solcher Geothermie-Quellen für viele Bergbauregionen in Frage kommt.

Hintergrund zum "KlimaContest Kommunal 2021"

Das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt hatte mit Unterstützung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt alle Kommunen im ländlichen Raum in Sachsen-Anhalt zur Teilnahme am "KlimaContest Kommunal 2021" aufgerufen.

Für die Wettbewerbsteilnahme sollten investive Projekte in der Kommune bzw. im kommunalen Umfeld entwickelt werden, die eine klar nachweisbare Treibhausgasminderung bewirken. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Entwicklung beispielhafter Projekte anzuregen und deren Umsetzung zu unterstützen. Eine Fachjury bewertete anschließend alle eingereichten Projektskizzen.

Der Wettbewerb wurde erstmals im Jahr 2019 ausgelobt. In der Erstauflage des Wettbewerbs belegte die Stadt Güsten den ersten Platz vor Gröningen und Bitterfeld-Wolfen auf Rang zwei und drei.

Kontakt

Ministerium für Ministerium für Wissenschaft,
Energie, Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Straße 58
39112 Magdeburg

Telefon: +49 391 567- 1950
E-Mail: pr(at)mwu.sachsen-anhalt.de

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.@WuenschThomas sagte: „Zahlreiche Metropolen setzen bereits auf #autofrei e Innenstädte, dadurch entsteht auch ein Zukunftsmarkt für autonome Mikromobile. Die @OVGUpresse spielt in diesem Bereich technologisch schon jetzt ganz vorn mit.“ #Technologietransfer #Forschungsf örderung

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Das Wissenschaftsministerium unterstützt die Entwicklung autonomer #Mikromobile an der @OVGUpresse: Für das #Forschungsprojekt „AuRa-Hirn“ hat Staatssekretär @WuenschThomas einen Förderbescheid über 100.000 Euro überreicht. https://t.co/aJuQ2jduqm#SachsenAnhalt #moderndenken https://t.co/PAI617pzyv

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Energieminister @WillingmannA: „Wir wollen gemeinsam die Weichen stellen, um den #Aluminiumstandort #SachsenAnhalt zu sichern. Im Fokus stehen die weitere Steigerung der #Recyclingquote , der zügige Ausbau #erneuerbareEnergien & die #Transformation zur klimaneutralen #Produktion .“

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Schulterschluss von Wirtschaft, Politik & Gewerkschaften im #Aluminiumb ündnis #SachsenAnhalt : @aluverband, @IGMetall, @igbce, @MWL_LSA und Energieministerium unterzeichnen gemeinsame Erklärung für eine nachhaltige Zukunft der #Aluminiumindustrie im Land. https://t.co/pdwsGkh2mQ https://t.co/ZB8YWNTD16

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#Umwelt-Staatssekretär Eichner sagte: „Die #Rappbodetalsperre ist ein ingenieurtechnisches Meisterwerk, das #Trinkwasserversorgung , #Hochwasserschutz & #Energieerzeugung miteinander verbindet. Gerade mit Blick auf den #Klimawandel wird die Talsperre künftig sogar noch wichtiger.“ https://t.co/MHh33Tiwsw

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#Rappbodetalsperre als Wahrzeichen deutscher #Ingenieurskunst gewürdigt: Das Bauwerk gehört mit der höchsten Staumauer in Deutschland (106 m hoch, 415 m lang) zu den herausragenden #Talsperren im Land & ist beliebtes Ausflugsziel im #Harz . https://t.co/AfvfVae2iC#SachsenAnhalt https://t.co/BwLfpofssV

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Energieminister @WillingmannA sieht Potenziale zum #Energiesparen bei Unternehmen in #SachsenAnhalt wie bei Privathaushalten. https://t.co/hB9qHaKxLh#Energiekrise #Versorgungssicherheit https://t.co/aRKw7VkFz5

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Bundeswirtschaftsminister #Habeck hatte zuvor mit den Energie- und Wirtschaftsministern der Länder im Rahmen einer Videokonferenz über die aktuelle Situation bei der #Gasversorgung gesprochen.